Aktuelles
Die Wochenendgrundstücke sind verweist.
Kettensägegeräusche zeugen von vereinzeltem Leben.
Holzvorräte für den Winter werden angelegt.
In Novembergrau verhüllt, erscheint der See.
Mit der lodernde Flamme der Leidenschaft,
vom Ehrgeiz angetrieben,
schiebt sich ein 420er auf den See.
Den Schwung des Einsegelns mitnehmend,
geht es auf den Großen Schwielochsee.
Keine Seele weit und breit.
Stille - Ja der Schwielochsee gehört uns!
 
Glänzend scheint die Sonne nun aus der Bucht von Doberburg.
Fast wähnt man sich in des Sommers Armen.
Freudig erregt, ob der Ansicht einer Segeljolle,
schiebt der Wind mehr und mehr gutmütige Böen nach.
Gegenseitig aufgeputscht geht es gleitend im Halbwindtakt
von einer Uferkulisse zur Anderen.
 
Der Strand von Zaue - goldglänzend voraus,
Die Schilfgürtel von Pieskow - wellenwiegend,
Die Senffelder von Sawall – grüngelbleuchtend
herausgefordert vom Rot des Spinnakers.
 
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Segeln im Einklang mit der Natur,
dem nahenden Winter im Norden entgegen.
Ein Gefühl von Freiheit und Stärke macht sich breit.
Die Halbwindhalsen werden besser und besser.
Jubelnd kreuzen Vogelschwärme die Bahn
der sicheren, wärmenden Süd Sonne entgegen.
So dahingleitend vergeht die Vormittagseinheit wie im Flug.
In der Bucht von Niewisch angekommen ein kurzes Innehalten.
Zufriedenheit!
 
Die Sonne nun milchig verschleiert beginnt die Nachmittagseinheit.
Im Rhythmus der wie perfekt als Startlinien ausliegenden Fahrwassertonnen
geht es den See hinauf.
Zwei Angler bilden ein Stillleben mit der „Alten Spree“.
Die Untiefentonne in Windrichtung vor Speichrow an Steuerbord gerundet
geht es am Babenberg vorbei Richtung Verein.
 
Mit der Sonne im Herzen,
Die Segelsachen verpackt,
weist nun das strahlende Leuchten der Augen den Heimweg,
durch die sich in die Dunkelheit zurückziehende Naturkulisse.
 
Trainingstagebuch - 10.11.12
Marko Anderssohn
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